Zwischendrin – Die Bärlauchernte

Nachdem nun die Beete für diese Gartensaison angelegt sind, einige Pflanzen bereits schon spriessen, habe ich nun Zeit für andere Dinge. Zum Beispiel Bärlauch am Waldrand sammeln und für später küchenfertig einfrieren. Da unser Gehöft unmittelbar am Waldrand liegt, wächst der Bärlauch an unserer Grundstücksgrenze. Zum Sammeln muss ich also nicht weit gehen. Bei uns im Norden blühen die meisten Pflanzen etwas später. Die Ostsee ist noch kühl vom Winter, so kann sich der Wind über dem Wasser – noch nicht – aufwärmen. Aber dafür können wir den Bärlauch auch etwas länger ernten.

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Denn Bärlauch hat vor der Blüte den intensivsten Geschmack. Geerntet werden können auch die Blütenknospen. Sie sind etwas feiner im Geschmack, können genauso auf’s Brot, in die Sosse, in den Salat, manche verwenden sie wie Kapern, whatever. Sobald er blüht kann er zwar noch geerntet werden, die Blüten haben ebenso einen leichten Bärlauchgeschmack und verschönern den Salat, aber der Geschmack ist nicht mehr so intensiv und daher wird er ab der geöffneten Blüte in Ruhe gelassen. Es gibt immer wieder Meldungen über Verwechslungsgefahr mit giftigen Maiglöckchen. Jedoch ist Bärlauch ziemlich einfach und eindeutig am Geruch zu erkennen: Knoblauch. Zum Einfrieren schneide ich die Bärlauchblätter klein, so dass ich sie später wie andere Kräuter in der Küche gebrauchen kann. 180430_Bärlauch_web

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