Saatgutliste

Saatgutliste 2019

Bärwurz

Tee- und Gewürzkraut mit dem Geruch duftender Almwiesen. Verwendung der fein zerschlitzten Blätter wie Dill oder als Tee. Anspruchslos, kalkmeidend. Kaltkeimer(!), das heißt, diese Samen besitzen eine Keimruhe, sie keimen erst, wenn sie 4-6 Wochen bei kalten Temperaturen in feuchter Erde gelegen haben.
s Sept.-Nov., 20×3.

Saatzwiebel Stuttgarter Riesenfreude (Stuttgarter Riesen)

gelbe, flachrunde Zwiebel, gut lagerfähig.
s Feb.-März, 25×6.

Blumenkohl Erfurter Zerg (Early Snowball)

Alte Frühsorte mit hervorragendem Geschmack und ca. 12-16 cm großen, flachrunden, weißen Blumen. Weniger anspruchsvoll als die heute üblichen Sorten.
v Feb.- März oder M Mai-A Juli, p Apr.-Mai und Juli, 50×40; e ab M Juni.

Riesentagetes

ungefüllte, gelb, rot und orange gefärbte Blüten von etwa 3-7 cm Durchmesser mit abgestutzten Kronblättern. Wuchshöhe unter günstigen Bedingungen bis ca. 1,50 m. Typischer aromatischer Geruch, wird im Orient auch als Gewürzpflanze verwendet. v März-Apr., p M Mai, p 40×40; b Juni-Okt.

Möhre Rote Riesen 2 Spezialzucht

sehr lange, spitz zulaufende, kräftige Möhre. Dunkelorange mit viel Aroma und Süße.
s März-Juni, 35×5.

Herbstrübe Teltower Kleine

eine alte, aus Teltow (bei Berlin) stammende Spezialität. Die leicht rauen, hell-fleischigen Rüben haben einen delikaten Geschmack. Frosthart.
s März-Apr. oder Juli-Aug.; e Mai-Juni oder Sept.-Okt.

Orangenthymian

stark nach Orangen duftende Auslese, graugrünes Blatt, blüht weiß mit rosa Schimmer. Für trockenen, sonnigen Standort. Verwendung in Tees und Duftmischungen.
v/s A Apr.-Juli, 40×20.

Rote Sonnenblume

die über 2 m hohen Pflanzen blühen in einer Mischung vieler Rottöne. Sie sind reich verzweigt und liefern über eine lange Zeit frische Blüten.
v Apr., s Mai, 40×40; b Juli-Sept.

Asiatische Kermesbeere, Phytolacca acinosa

Pflanzabstand: 80-100 cm
Vermehrung: aus Samen (vermehrt sich meist durch Selbstaussaat), Kaltkeimer
entweder im Herbst oder zeitigen Frühjahr (Februar) ins Freiland
Besonderheiten: Vorsicht, Giftpflanze! Asiatische Kermesbeere enthält weniger Giftstoffe als die amerikanische, alle Pflanzenteile sind giftig.
Standort: sonnig bis halbschattig
Boden: humos und wasserdurchlässig, sonst anspruchslos
Wasserbedarf: Mittel (leicht feucht halten)
Schneiden: Neigt zum Verwildern. Wenn keine Ausbreitung erwünscht ist, verwelkte Blüten entfernen.
Überwintern: In milden Lagen winterhart, Triebe im Herbst bodennah schneiden, mit Laub abdecken.

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Hummelweide

Saatgutliste 2018

Spinat Viking
Mittelfrühreife Sorte. Pflanze mit halb-aufrechtem Büschel. Glatte, zarte und feste Blätter, kreisförmig und dunkelgrüner Farbe.
Aussaat im Freiland: Februar – April , August – Oktober
Saattiefe: ca. 1 cm bei mind. 5°C Temperatur
Pflanzabstand: vereinzeln auf 10 cm Abstand (von März – Mai, September – November)
Erntezeit / Blütezeit
April – Juni , Oktober – Dezember


Rote Rübe Moulin Rouge
Das Saatgut von Moulin Rouge ist genetisch monogerm, d.h. einkeimig. Die jungen Pflänzchen brauchen später nicht mehr vereinzelt zu werden.
runde, glatte Rübenkörper
relativ schossfest
gute Lagerfähigkeit
Schmackhaftes, süß-säuerliches Gemüse heranziehen können, das besonders viel Eisen, Vitamin B, Kalium und Folsäure enthält. Keimdauer fünf bis acht Tagen.
Aussaat: Direktsaat in Reihen ab April bis Juni. Saattiefe 2-3 cm. Keimdauer 2-3 Wochen bei 15-20 °C. Satzweiser Anbau ist möglich.
Pflanzung: Direktsaat ist empfehlenswert. Nur für den frühen Anbau ist eine Vorkultur mit warmer Anzucht unter Glas und Verpflanzen nach ca. 4 Wochen lohnend.
Abstand: 30 x 10 cm.
Ansprüche: Sonniger bis halbschattiger Platz mit lockerem, gutem Gartenboden. Regelmäßig düngen und gießen. Aber frische Stalldunggaben vermeiden, denn diese verursachen unerwünschte Seitenwurzelbildungen.
Blüte/Ernte: Von Juni bis Dezember, je nach Aussaattermin.
Tipp:
Moulin Rouge ist eine monogerme, das heißt einkeimige Profi-Sorte. Die jungen Pflänzchen brauchen nicht mehr vereinzelt werden. Mit engerem Abstand jung geerntet auch ein leckeres Minigemüse. Vor dem ersten Frost ernten, im Wintereinschlag lange haltbar.


Schalerbse Kleine Rheinländerin
Robuste, niedrige Schalerbse
Benötigt keine Rankhilfen
Frühe Ernte
Aussaat:
Direktsaat in Reihen ab Anfang April bis Anfang Juni. Saattiefe 3-5 cm. Keimdauer 1-2 Wochen bei 12-18 °C. Satzweiser Anbau ist möglich.

Abstand: 30-40 x 3-5 cm, in der Reihe rechtzeitig verziehen.
Ansprüche: Sonniger, geschützter Platz mit lockerem, gutem Gartenboden. Regelmäßig gießen, nur wenig düngen. Bei 10 cm Höhe leicht anhäufeln.
Blüte/Ernte: Von Anfang Juni bis Juli, je nach Aussaattermin.
Tipp: Schalerbsen sind robust und können schon ab März ausgesät werden. Kleine Rheinländerin ist eine frühe, volltragende Sorte und nur 30-50 cm hoch. Sie benötigt deshalb keine Kletterhilfe oder Reiser. In prallgefüllten Hülsen befinden sich ca.


Markerbse Kelvedon Wonder
Niedrige Markerbse, die auch ohne Kletterhilfen angebaut werden kann. Seit vielen Jahren im Anbau bewährt. Frühzeitig pflückreif. Von außerordentlich hohem Ertrag. Dunkelgrünes Korn.
Aussaat:
Direktsaat in Reihen ab Anfang April bis Anfang Juni. Saattiefe 3-5 cm. Keimdauer 1-2 Wochen bei 12-18 °C. Satzweiser Anbau ist möglich.
Abstand:
30-40 x 3-5 cm, in der Reihe rechtzeitig verziehen.
Ansprüche:
Sonniger, geschützter Platz mit lockerem, gutem Gartenboden. Regelmäßig gießen, nur wenig düngen. Bei 10 cm Höhe Kletterhilfe (Reiser, Drahtzaun o.ä.) geben und leicht anhäufeln.
Blüte/Ernte:
Von Ende Juni bis August, je nach Aussaattermin.
Tipp:
Kelvedon Wonder ist eine bewährte, nur 50-60 cm hoch werdende Gartensorte. Sie kann daher auch ohne Reiser angebaut werden. Sie bildet mittelgroße Schoten mit süßen, großen, dunkelgrünen Körnern. Früh reifend, bereits das erste Pflücken bringt gute Erträge.


spanische Prunkbohne

Die Feuerbohne, in Österreich auch Käferbohne genannt, (Phaseolus coccineus) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Phaseolus in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae). Die leuchtend hellrote Blüte ist namensgebend für die Feuerbohne. Weitere Trivialnamen sind Prunkbohne, Blumenbohne, Schminkbohne.

Die Feuerbohne stammt aus Südamerika und wurde im 17. Jahrhundert nach Europa gebracht. Da die Feuerbohne Kälte besser toleriert als die Gartenbohne, ist sie heute von Nord- bis Südeuropa anzutreffen und wird auch in höheren Lagen in Österreich kultiviert.

In Mitteleuropa wird die Feuerbohne als einjährige Pflanze kultiviert; sie kann in Ländern mit milderem Klima mehrjährig sein. In Europa werden Feuerbohnen vielfach als Zierpflanzen gepflanzt. Zur Nahrungserzeugung kultiviert man die Feuerbohne wegen ihrer Wuchshöhe meist an 4 bis 5 Meter langen Stangen, die zur besseren Stabilität zeltförmig gegeneinander gestellt und miteinander verbunden werden. Manchmal werden die Bohnen auch mit Mais gemeinsam angebaut, wobei die Maispflanzen die Stangen ersetzen. Diese Methode ist mit weniger Aufwand verbunden, da die Ernte mit einem Mähdrescher vollzogen werden kann. Danach muss die Ernte jedoch sortiert werden.

Die Blüten, die jungen Hülsenfrüchte und die getrockneten Samen werden gegessen. Die rohen Bohnen enthalten rund 1,2% gesundheitsschädliche Lektine und sind daher giftig. Durch Erhitzen auf mindestens 75°C wird die Struktur dieses Giftes zerstört, so dass gekochte Bohnen bedenkenlos verzehrt werden können.


Stangenbohnen Neckargold Phaseolus vulgaris
frühe, fadenlose Wachsstangenbohne
sehr ertragreiche Sorte
delikater Geschmack
Neckargold bringt besonders gute Erträge. Ihre Hülsen sind lang, haben eine rundovale Form und sind goldgelb gefärbt. Aussaat:Ab Mitte Mai, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Spätere Aussaaten sind bis Mitte Juni möglich. Saattiefe 3–5cm. 7-11 Korn pro Stange.
Keimung: Die Keimung erfolgt erst ab ca. 12°C, die Aussaat sollte nicht in nassen, kalten Böden erfolgen. Frühere Vorkultur im Topf möglich.
Kultur: Empfohlener Stangenabstand in der Reihe 40cm, Reihenabstand 100cm. Bei einer Wuchshöhe von 15 cm Erde etwas anhäufeln und regelmäßig auflockern.
Standort: Sonnige, warme und windgeschützte Lage. Humoser, lockerer, sandig–lehmiger Boden ist günstig. Schwere Böden vor Aussaat unbedingt auflockern.
Ernte: Erste Ernte ca. 10–11 Wochen nach der Aussaat. Späte Aussaaten bis zum Frost. Bohnen nie bei Nässe anfassen oder ernten.
Verwendung: Sehr vielseitig verwendbar, für Bohnengemüse, Salate, zum Einmachen und Einfrieren. Enthält die Vitamine A, B und C und wertvolle Mineralien.
Tipp: Speziell während der Blüten- und Hülsenbildung immer gleichmäßig feucht halten, um das Abfallen dieser zu verhindern. Rechtzeitig auf Schädlinge achten!


Stangenbohne Mombacher Speck
frühe Sorte mit hohem Ertrag
lange, ovalrunde, dickfleischige Hülsen
robust und witterungsbeständig
Frühe, besonders ertragreiche Sorte mit kräftigem Wuchs und dichtem Behang. Die grünen Hülsen sind ca. 25 cm lang, rund, gerade, sehr fleischig und zart. Besonders für die Gemüse- und Salatzubereitung und zum Einfrieren geeignet.
Pflege: Aussaat etwa 3 cm tief, 6 bis 8 Korn in kreisförmigen Rillen um die Stange legen. Bewährt haben sich 2,5 bis 3 m lange Holzstangen im Abstand von 80 x 100 cm, auch kreuzweise gegeneinander gestellt. Samen andrücken, mit Erde bedecken und feucht halten. Staunässe und niedrige Temperaturen vermeiden. Triebe gegen den Uhrzeigersinn zur Stange führen. Lieben windgeschützte, sonnige, warme Lagen und tiefgründigen, humosen, gleichmäßig feuchten Gartenboden mit guter Nährstoffversorgung.
Tipp: Stangenbohnen bringen hohe Erträge auf kleinem Raum, sie sind daher auch für kleinere Gärten gut geeignet. Sie brauchen vor allem in den Sommermonaten zur Blütezeit reichlich Wasser, um gute Erträge zu sichern. Nicht roh verzehren!


Stangenbohne Berner Landfrauen
sehr schmackhafte Sorte
aus der Schweiz
rund und fadenlos
grün mit violetten Sprenkeln
ideale Tiefkühlsorte
Phaseolus vulgaris var. vulgaris

Eine Landsorte aus der Schweiz, die von den Landfrauen gepflegt und erhalten wurde. Die Hülsen sind rund im Querschnitt, fadenlos, grün mit violetten Sprenkeln.
Samen hellbraun mit schwarzen Sprenkeln.
Standort: Sonne, Halbschatten
Lebensform: einjährig
Verwendung: Gemüse
Verwendbare Teile: Hülsen, Kerne

Wuchshöhe: 200cm


Puffbohne/Dicke Bohne Witkiem (Frühe Weißkeimige)
großsamige, frühe und mittelhohe Sorte. Aus den weiß-schwarzen Blüten wachsen lange, hängende Hülsen. Die hellen Körner bräunen beim Kochen. s Feb.-Apr., 50×10, e ab E Juni
Dicke Bohnen sollen möglichst früh ausgesät werden, weil der unvermeidbare Befall mit schwarzen Bohnenblattläusen sie dann nur wenig schädigt.
Saubohnen haben keine besonders hohen Temperaturansprüche. Sie keimen schon bei Temperaturen um 4 Grad und sie sind frostbeständig bis minus fünf Grad (und darunter). Bei starkem Kahlfrost sollte man sie aber lieber etwas anhäufeln oder mit einem Flies abdecken.
Bohnen erst ins Wasserbad legen.

Stangenbohne Blauschwedige Spek – Blauhülsiger Speck
Phaseolus vulgaris L. var. vulgaris
Stangenbohnen garantieren auf kleinem Raum, hohe Erträge und eine bequeme Ernte ohne Bücken.
Die violetten Hülsen sind ca. 20 cm lang, geschmacklich hervorragend, gesund und sehr zart. Die Hülsen verlieren beim Kochen die Farbe und werden grün.
Sie wachsen deutlich über dem Laub und sind somit sehr einfach zu ernten. Sehr ertragssichere Sorte.
Von April im Warmen, in Töpfen vorkultivieren. Ab Mitte Mai bis Ende Juni direkt ins Freiland mit 2 – 3 cm Tiefe aussäen. Immer 5 – 9 Korn um eine Stange herum auslegen. Abstand der Stangen 80×100 cm. Liebt sonnige, warme und windgeschützte Standorte mit einem durchlässigen, nahrhaften Gartenboden. Bei 15 – 20 cm Wuchshöhe anhäufeln.
Aussaat: Vorkultur: April; Freiland: Mai – Juni
Keimung: 10 – 20 Tage bei 18 – 20°C Bodentempertur
Tipp: Diese Bohnen lassen sich hervorragend einfrieren. Dazu sofort nach der Ernte kurz in kochendes Wasser geben, herausnehmen und mit kaltem Wasser überbrausen. Bohnen werden beim Kochen grün.


Mais (Zuckermais) Tatonka
Zea mays var.saccharata
Tatonka ist eine extra süße, früh reifende Zuckermais-Sorte. Die etwa 20 cm langen Kolben sind dicht mit goldgelben Körnern besetzt. Die Pflanzen zeichnen sich durch eine gute Standfestigkeit aus.
Standort sonnig
Aussaatzeit Mai
Keimtemperatur 8 – 25 °C
Keimdauer 8 – 14 Tage
Ernte September – Oktober
Lebenszyklus einjährig
Grünkohl Holter Palme
B. oleracea var. sabellica


„Grünkohl Holter Palme“
alte, bis 1,10 m hohe Landsorte; hellgrüne, sehr feinkrause, große Rosette.
v M März-Mai, p ab E Mai.
Diese so hochgelobte Grünkohlsorte, die im norddeutschen Raum vor Jahren noch eine große Bedeutung für die Ernährung hatte, ist heute schon fast in Vergessenheit geraten. Die Zweinutzungspflanze, deren alte ostfriesische Bezeichnung „Strunkkohl“ lautet, ist im Handel und selbst in Genbanken nicht mehr aufzutreiben.
Ausschließlich alte, traditionell arbeitende GärtnerInnen auf den Dörfern im ostfriesischen Raum erhalten und vermehren, wie mir berichtet wurde, oft seit Generationen dieses alte Kulturgut.
Um den Frühlingsanfang herum wird im Freiland vorgezogen, von Mitte Mai bis Anfang Juni werden die kräftigsten Pflanzen dann auf 50 x 50 cm gesetzt; dabei sollte gut mit Kompost gedüngt werden. Ab September bis in den Winter hinein können die unteren am Strunk wachsenden Blätter Tieren ( z.B. Kaninchen, Hühnern, Schafen oder Pferden) als Ergänzungs- oder Lockfutter angeboten werden. Mit den kühleren Tagen im Oktober bilden die Pflanzen in der Krone eine feinkrause Rosette, die nach den ersten Frösten süßlicher im Geschmack wird. Durch die unterschiedliche Wuchshöhe von 1-1,8 m wird die Standfestigkeit gesichert.
Die Pflanzen bleiben bis zum Frühjahr im Garten und können nach Bedarf beerntet werden; in warmen Wintern gibt es unter Umständen eine zweite Ernte.


Blattmangold Lucullus
Beta vulgaris ssp.vulgaris
Beschreibung
„Blattmangold Lucullus“
hellgrünes, krauses, üppiges, zartes Blatt. Besonders winterhart. s Apr., 35×10-20.
Verwendung als Blatt- und Rippen-Mangold
Zart im Geschmack

Dicht gesät auch als Babyleaf-Salat verwendbar
Aussaat: Direktsaat in Reihen ab April bis Juli. Saattiefe 1-2 cm. Keimdauer 1-2 Wochen bei 10-15 °C. Satzweiser Anbau ist möglich.
Abstand: 40 x 30 cm, in der Reihe rechtzeitig verziehen.
Ansprüche: Sonniger bis halbschattiger Platz mit lockerem, gutem Gartenboden. Regelmäßig düngen und gießen.
Blüte/Ernte: Von Juni bis Oktober, je nach Aussaattermin.

Tipp: Lucullus ist ein robuster Blatt- und Rippenmangold mit gelb-grünen Blättern. Als Blattmangold dichter säen und früh ernten. Durch Schnitt der äußeren Blätter ist mehrfaches Beernten möglich.


Feigenblattkürbis
Cucurbita ficifolia
Beschreibung
„Feigenblattkürbis“
eine der robustesten Sorten, hat sehr lange Triebe, die essbaren Früchte sind sehr gut lagerfähig. Das Fruchtfleisch ähnelt in seiner Struktur dem der Kokosnuss. Feigenblattkürbis wird auch als Veredelungsunterlage für Gurken verwendet, die Handhabung ist in guten Gartenbüchern beschrieben.
v Apr. oder s M Mai, 100×100. Der Feigenblatt-Kürbis, auch Cayote genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kürbisgewächse.
Anbau: Der Feigenblatt-Kürbis wird ineinem großen geographischen Bereich angebaut, ist jedoch auf die Höhenbereiche zwischen rund 1000 bis fast 3000 m beschränkt. Dies unterscheidet ihn von den anderen Arten der Gattung, die auch in wesentlichen tieferen Lagen angebaut werden. Er wird in allen Gebirgslagen Lateinamerikas angebaut.
Er wird meist in Gebieten mit hohemNiederschlag angebaut, und am Beginn der Regenzeit ausgesät. Die Ernte erfolgt zwischen September (für junge Früchte und Blüten) bis Dezember und Januar (reife Früchte). In manchen Gebieten Mexikos wird er auf feuchteren Böden auch in der Trockenzeit angebaut. Gepflanzt wird er zusammen mit anderen traditionellen Nutzpflanzen wie Mais, Bohnen oder anderen Kürbissen auf Feldern oder in Gemüsegärten. Die Art verträgt tiefe Temperaturen, jedoch keine strengen Fröste. Die Vermehrung erfolgt ausschließlich über Samen. Diese sind 18 bis 20 Monate lang haltbar, auch die reifen Früchte können lange gelagert werden.
Nutzung: Die Nutzung der verschiedenen Pflanzenteile ist recht vielfältig. Unreife Früchte werden gekocht als Gemüse gegessen. Das Fruchtfleisch der reifen Früchte wird zu Süßigkeiten, Erfrischungsgetränken und alkoholischen Getränken verarbeitet. Die Samen werden ebenfalls gegessen. In Chiapas werden sie mit Honig zur Süßspeisen palanquetas verarbeitet. In Mexiko werden junge Sprossachsen und Blüten auch als Kochgemüse verwendet. Die reifen Früchte werden ans Vieh verfüttert.
Der Feigenblatt-Kürbis wird aufgrund seiner Fusarium-Resistenz als Unterlage für verschiedene Kürbisgewächse verwendet. Besonders verbreitet ist er bei der Gurken-Produktion in Glashäusern. Die Gurkenpflanzen werden zudem um 3 °C kältetoleranter.


Zucchini White Bush
Cucurbita pepo

Beschreibung
„Zucchini White Bush“ Cucurbita Pepo
mittellange, glatte, weiße Früchte, deren Fruchtfleisch beim Kochen nicht so schnell zerfällt.
v Apr. oder s M Mai, 100×80.
Sehr viele hellgrüne Früchte, ebenso schackhaft wie zierend.
Die Pflanze ist robust, wächst stark und buschig.
Am aromatischten sind junge, bis 15 cm lange Früchte. Regelmässige Ernten steigern den Ertrag.
Keimzeit: 12 Tage
Keimtemperatur: 20° C
Aussaat: Je zwei Korn in grosse Töpfe (10cm) stecken.
Ab Mitte Mai Setzlinge mit 2 Blättern auspflanzen oder direkt ins Freiland säen.
Besonderes: Pro m2 nur eine, die kräftigste Pflanze stehen lassen. Zwei bis dreimal düngen.


Rosenkohl Rubine
B. oleracea var. gemmifera
Beschreibung
„Rosenkohl Rubine“
alte Rosenkohlsorte mit violett-roten Röschen von zartem Geschmack. v M Apr.-Mai, p Juni-Juli, 50×50.

Alte Rosenkohl-Sorte mit kleinen, roten Rosen.
Langsam wachsend. Eine frühzeitige Aussaat ist wichtig. Rosenkohl ist eine langsam wachsende Kohlart für die Ernte zum Ende des Herbstes und in den Winter hinein. Ist die Röschenbildung im September noch ungenügend, kann sie durch Entspitzen der Pflanzen gefördert werden.
Pflanzabstand 75 cm zwischen den reihen und 50 cm in der Reihe. Nährstoffbedarf mittel-hoch. Wärembedarf nierdig. Empfohlene Anbaupause 4 Jahre (zwischen Kreuzblütlern)


Anisysop, Koreanischer
Agastache anisata
Duftnessel

Beschreibung
Tee- und Gewürzstaude, zahlreiche Blätter mit Anisgeschmack. Die bläulichen Blüten sind ein Schmetterlingsmagnet.
s Apr.-Aug., 35×35. Inhalt reicht für ca. 20 Pflanzen.

Die Duftnessel ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 60 bis 150 Zentimeter erreicht. Die Blattunterseite ist weiß bis weißgrau und weist eine feine, dichte und eng anliegende Behaarung auf. Der Grund der Blattspreite ist gerundet oder gestutzt, bei den unteren Blättern ist er schwach herzförmig. Der Blattstiel hat eine Länge von 0,5 bis 2 Zentimeter. Die Brakteen sind eiförmig.Die Blütezeit reicht von Juli bis September.
Ursprünglich von Indianern als Futter- und Heilpflanze verwendet wurde sie in Europa als Futterpflanze für Bienen eingeführt. Für die Zubereitung von Salat und Likören eignen sich die frischen Blätter der Pflanze. In der Naturheilkunde wird die Duftnessel wegen entzündungshemmender und verdauungsfördernder Wirkung verwendet. Eingesetzt werden dabei die getrockneten Blätter, aus denen ein Tee zubereitet wird.
Die Art wird selten als Zierpflanze für Sommerrabatten genutzt. Sie wird meist einjährig kultiviert.


Einlegegurke Pohjola
Cucumis sativus

Beschreibung
alte finnische Gurkensorte, die ihren Namen vom mythischen Ort „Nordland“ (Pohja) herleitet. Sie bringt auch in kühlen Sommern eine gute Ernte. Freie Sorte. v E Apr. oder s A Mai, 100 x 30.


Knollenfenchel Doux de Florence
Foeniculum vulgare

Beschreibung

„Knollenfenchel Doux de Florence“
Alte Sorte, die große, gedrungene Knollen bildet, aber weniger schossfest als die heutigen Sorten ist. Nur für den Herbstanbau. v M Juni-A Aug., p 40×20.


Gemüseampfer
Rumex patientia
Beschreibung
„Gemüseampfer“
ausdauernde, uralte Kulturstaude. Blatternte im ersten Jahr ganzjährig, im zweiten Jahr ab Februar bis Juni oder bis zur Blüte. Im Salat verwenden oder in Butter dünsten. Blütenstände ausbrechen.

s März-Okt., 35×15.


Salattomate Green Zebra
Solanum lycopersicum
Beschreibung
„Salattomate Green Zebra“
große Früchte, in der Reife stark ausgeprägte gelb-grüne Streifung der Schale; grünes Fleisch, sehr volles Aroma.
v A -M März, p M Mai, unter Dach 3-4 Pflanzen / m².
Die reifen Früchte sind gelblich mit grünen Streifen. ‚Green Zebra‘ ist eine samenfeste Sorte, die in den 1980ern auf den Markt kam.
Die ungewöhnlich gelb-grün gestreiften, runden Früchte werden zwischen 50 und 200 g schwer. Sie sind sehr dekorativ und machen Rohkostsalate bunt und abwechslungsreich. Die schnittfesten Früchte eignen sich auch gut als Brotbelag. Eine unregelmäßige Wasserversorgung und eine zu späte Ernte können jedoch zum Platzen der Früchte führen.
Die Pflanzen haben einen kräftigen, hohen Wuchs. ‚Green Zebra‘ ist ideal für den Anbau im Freiland, auf dem Balkon und im Gewächshaus geeignet. Tomaten mögen sonnige, warme Standorte und humose Böden mit guter Nährstoffversorgung. Eine gute Kalzium-Versorgung beugt auch bei dieser Sorte einer Blütenendfäule vor.


Salattomate Goldene Königin
Solanum lycopersicum
Beschreibung
„Salattomate Goldene Königin“
alte Sorte mit mittelgroßen, goldgelben Früchten.

v A -M März, p M Mai, unter Dach 3-4 Pflanzen / m².


Marktomate De Berao Solanum lycopersicum (Baumtomate)
Beschreibung
„Marktomate De Berao (Baumtomate)“
(nicht Tomatenbaum Cyphomandra!) diese alte, bis 4 m hohe Sorte bringt einen sehr hohen, allerdings späten Ertrag und ist auch im Freiland relativ krautfäuletolerant. Sie hat langovale, große, leicht mehlige Früchte, besonders zum Kochen, Einkochen, für Ketchup und Tomatensoße.
v A -M März, p M Mai, im Freiland 80×80; unter Dach 3-4 Pflanzen / m². Inhalt reicht für ca. 15 Pflanzen. Besonders freilandgeeignet!


Wildtomate Schmucktomate
Solanum pimpinellifolium
Beschreibung
„Wildtomate Schmucktomate“
herabhängende Trauben mit kleinen, gelben, rundlich bis birnenförmigen, knackigen Früchten, sehr lange lagerfähig . Zeigt auch noch in Norddeutschland und in sehr regenreichen Jahren beste Toleranzeigenschaften gegen Krautfäule. Sehr wüchsig, muss stark ausgegeizt erden. ein-oder mehrtriebig ziehen.
v A -M März, p M Mai, 80×80. Inhalt reicht für ca. 15 Pflanzen. Besonders freilandgeeignet.


Wildtomate Johannistraube (Johannisbeertomate)
Solanum pimpinellifolium
Beschreibung
„Wildtomate Johannistraube (Johannisbeertomate)“
Unzählige, nur knapp 1cm große, sehr aromatische Früchte reifen in bis zu 20cm langen Trauben von gelb nach orangegelb ab. Vor allem bei Freilandpflanzungen sollte vorsichtig ausgelichtet werden. Sehr gute Kübelanbaueignung!
v A -M März, p M Mai, 100×100. Besonders freilandgeeignet.

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Tomate Sunviva
Beschreibung der Sorte mit ihren wesentlichen Eigenschaften:
Sehr aromatische, süß-saftige Cocktailtomate. Die leuchtend gelben Früchte hängen in schönen kurzen Trauben. Robuste und wüchsige Pflanze mit lockerem Laub und hoher Feldresistenz gegenüber der Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans). Die Sorte ist frühreif und hat ein Fruchtgewicht von ca. 20g. Die Sorte wurde im ökologischen Freiland-Tomatenprojekt der Universität Göttingen entwickelt, sie ist also bestens an Bedingungen, wie wir sie häufig im Hausgarten vorfinden, angepasst. Dennoch liebt auch Sunviva einen tiefgründigen humosen Boden und einen luftigen und sonnigen Standort. Gezogen werden sollte Sunviva als Stabtomate ein- bis mehrtriebig. Die Kultur im Topf oder Kübel auf Terrasse und Balkon ist möglich. Aussaat: Ab Mitte Februar. Ziel ist, mit ersten Blüten nach dem letzten Frost zu pflanzen.
Pflanzung: im Beet oder im Eimer mit mindestens 8l.
http://www.opensourceseeds.org/saatgut/tomate-%E2%80%9Esunviva%E2%80%9C


Orangentagetes (Tagetes tenuifolia)
Leuchtend orange Polster bis zum Frost. Leuchtend orange Blüten über farnartigem Laub – eine richtig hübsche Tagetes. Das Aroma der Blätter und Blüten entspricht weitgehend dem von Mandarinen- oder Tangerinenschale. Orangentagetes kann man in der Küche überall da einsetzen wo ein leichtes Orangenaroma gewünscht ist. Die Blüten sind beispielsweise eine hübsche Dekoration für Torten und Nachspeisen. Blätter und Blüten der Orangentagetes verfeinern aber auch Fisch- und Geflügelgerichte, insbesondere im Zusammenspiel mit weiteren Gewürzen wie Curry oder Ingwer.


Kapuzinerkresse
Die grosse Kapuzinerkresse ist Arzneipflanze des Jahres 2013.
Blüten, Blätter und Früchte der Kapuzinerkresse sind essbar, und gesund noch dazu.
Die Aussaat erfolgt an Ort und Stelle, ab Mitte Mai nach den Eisheiligen. Dazu nimmt man jeweils zwei bis drei Samen und „bohrt“ ein kleines Pflanzloch von etwa 3 cm. Alternativ können die Pflanzen auch unter Glas vorgezogen werden. Das funktioniert schon ab dem Monat April. Jeweils zwei Samen werden in einem 6 bis 8-cm-Topf zum Keimen gebracht und dann ab Mitte Mai ins Freie gesetzt. Kapuzinerkresse ist gut für die Mischkultur mit zahlreichen Pflanzen geeignet. So gedeiht sie in der Nachbarschaft mit Kohlgewächsen und hat sich auch als „Blattlausablenkung“ als Nachbar von Rosen einen Namen gemacht. Blattläuse befallen dann lieber die Kapuzinerkresse als die Rosen.
Von Ende Juni bis zum ersten Frost bilden sich immer wieder neue Blüten. So bekommt man eine reichliche Ernte. Die jungen, zarten Blätter, die noch vor der Blüte geerntet werden, lassen sich fein zerkleinert als Beilage für den Salat oder als Brotbelag verwenden. Auch die Blüten der Kapuzinerkresse sind essbar, eignen sich aber auch wunderbar zu Dekorationszwecken. Die geschlossenen Blütenknospen und die jungen Samen können als Kapernersatz verwendet werden. Dazu legt man sie in Kräuteressig ein. Die Pflanze wird auch oft als „Blattlausfänger“ eingesetzt, um die Blattläuse von kostbareren Pflanzen fern zu halten.
Vermehrung erfolgt durch Aussaat.


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